Tolle Spiele der Ludothek in Dübendorf!

Die Festtage sind insbesondere auch eine Zeit für die Familie, und fürs gemeinsame Spielen. Sehr hilfreich ist für uns das reichhaltige und günstige Angebot für alle Altersgruppen der Ludothek in Dübendorf, insbesondere bei den Brettspielen. Seit den letzten Weihnachten lernten wir so monatlich neue Spiele kennen. Viele der erhältlichen Spiele sind preisgekrönt (z.B. Spiel des Jahres), unterhaltsam und zugleich pädagogisch wertvoll.

Besonders faszinierend, unterhaltend und empfehlenswert sind (erfahrungsgemäss auch für Sechs-/Siebenjährige):

(Vorbemerkung: Von einigen der unten erwähnten Spiele gibt es verschiedene Versionen und teils mehrere Erweiterungen)

  • Cascadia: ein Legespiel, bei dem das geschickte Anordnen von fünf verschiedenen Landschaftsplättchen und fünf Tierartenplättchen je nach gewähltem Wertungssystem Punkte gesammelt werden.
  • Der Dieb von Bagdad: Durch geschicktes Manövrieren von eigenen und gegnerischen Wächtern via Kombination von Karten erreicht man die Schätze im Innern der Paläste. Tipp: wer einige Züge wartet und Tänzerinnenkarten sammelt, der hat einen Vorteil.
  • Kingdom Builder: Sehr variabel dank verschiedenen Landschaftsbrettern, auf welchen je nach Auftragskarten Häuschen gesetzt und Punkte gesammelt werden.
  • Zug um Zug (z.B. Europa-Version): jeder Spieler baut je nach Auftragskarten gewisse Eisenbahnstrecken zwischen Städten durch gezieltes Sammeln von Wagenkarten der passenden Farben. Aber Achtung: der Platz ist begrenzt und die Konkurrenz beansprucht auch Strecken.
  • Alhambra: Durch geschicktes Sammeln von Geldkarten verschiedener Währungen kauft man verschiedene Gebäudekarten, die passend gelegt werden, um eine Stadt zu bauen.
  • 7 Wonders: Duel: Zwei Spieler wetteifern mit Spielkarten mit wunderschönen Grafiken im Kontext der sieben Weltwunder (z.B. Pyramiden, Koloss von Rhodos), sammeln Punkte für den Sieg, entweder auf dem militärischen Pfad, dank wissenschaftlicher Überlegenheit oder mit stärkeren Gebäuden.
  • Colt Express: Die Spieler konkurrenzieren sich als Diebe beim Raubüberfall auf einen Kartonzug. Der Clou dabei ist, dass die Aktionskarten zuerst abgelegt werden, teils verdeckt, und sich so ganz überraschende, ungeplante und witzige Situationen ergeben.
  • Gold am Orinoko: Durch geschicktes Überspringen der eigenen und fremden Spielfiguren und durch gut geplantes Verschieben der schwimmenden Baumstämme gelingt es, möglichst viel Gold am anderen Ufer zu sammeln. Das Spiel ist ein guter Einstieg in Strategiespiele.

Ich kann allen Eltern einen Besuch in der Ludothek empfehlen.

Ich danke dem Ludothek-Team ganz herzlich für ihr ehrenamtliches Engagement und für die Bereicherung des Lebens zahlreicher Kinder!

Ab und zu gibt die Ludothek auch nicht mehr benötigte Spiele gratis ab, oder verkauft sie auf dem Flohmarkt Dübi im April stark vergünstigt.

Weitere Spiele, die wir für gut befinden:

  • Horus: Durch geschicktes Legen von Landschaftsplättchen gewinnen. Beim Spiel Carcassonne hat uns der Mechanismus besser gefallen.
  • Tobago: Maximal vier Schätze gleichzeitig sind offen für die Schatzsuche, deren Suchperimeter mit Sammeln und Legen von Karten je länger eingeschränkt wird, bis klar ist, wo der Schatz liegt. Mittels Auto versucht man, vor den anderen Spielern den Schatz zu erreichen. Jener Spiel, der am meisten Karten zum Aufdecken beigetragen hat, kann den grössten Anteil der Beute kriegen. Der Spielmechanismus ist sehr ausgeklügelt und lädt zum erneuten Spiel ein.
  • Thurn und Taxis: Die Spieler wandeln auf den Spuren der legendären Familie, die dank Stafettenreitern und Post-Fuhrdiensten das mittelalterliche Europa verband. Dank geschickten Legen von Routen erhält man Punkte.

Weiterführende Links:

Link der Ludothek Dübendorf

https://www.spiel-des-jahres.de

Der bekannte Verein, der jedes Jahr im Juli den Preis Spiel des Jahres ausgibt (und lange durch einen Schweizer präsidiert wurde), mit einer guten Spieledatenbank für den deutschsprachigen Raum.

Die internationale Spieleplattform mit einer riesigen Spieledatenbank, Rezensionen/Bewertungen und Neuigkeiten.

Neues über Brettspiele

Jeweils Ende Oktober, eine der grössen Spiele-Messen im deutschsprachigen Raum, weltweit beachtet. Jährlich erscheinen auf der Messe rund 1700 neue Spiele.

Ja zur Mobilitätsinitiative!

Ja zur Mobilitätsinitiative bei den Abstimmungen vom 30. November 2025 im Kanton Zürich:

Damit der Verkehr (privat und öV) dort fliessen kann, wo er soll, und die Quartiere nicht belastet werden.

– Damit Blaulichtorganisationen (Polizei, Feuerwehr, Ambulanz) nicht ausgebremst werden

Nein zur linken Erbschaftssteuer am 30.11.2025

Nein zur linken Erbschaftssteuer (getarnt schönfärberisch als Initiative „Für eine soziale Klimapolitik – steuerlich gerecht finanziert (Initiative für eine Zukunft)“ am 30. November 2025!

Die Linke will noch mehr Unternehmer und Vermögende melken. Doch bereits heute ist die Steuerprogression sehr stark in der Schweiz. D.h. je höher das Einkommen und Vermögen, desto überproportional steigt der Steuersatz.
Die Steuerbelastung für Vermögende kann nicht unendlich in die Höhe getrieben werden – dies zeigt das Beispiel Norwegen: Dort wurde die Vermögenssteuer im 2022 von 0.85% auf 1.1% erhöht, mit dem Plan, dadurch ca. 150 Mio. USD mehr einzunehmen. Darauf wanderten aber je nach Quellen ca. 300 Norweger in die Schweiz aus. Dies führte zu erheblichen Steuerausfällen in Norwegen führte! Je nach Berichten und Schätzungen verlor der norwegische Staat dadurch rund 590 Mio. Fr.

NEIN zur Initiative «Mehr bezahlbare Wohnungen im Kt Zürich», JA zum Gegenvorschlag

Die Initiative «Mehr bezahlbare Wohnungen im Kt Zürich» möchte den Gemeinden ein Vorkaufsrecht ermöglichen für Grundstücke. Diese Initiative ist gut gemein, sie bringt aber keine Vorteile, dafür viele Nachteile!

  • Entgegen dem Titel der Initiative werden damit keine zusätzlichen Wohnungen geschaffen
  • Diese Abstimmungsvorlage schwächt die Wirtschafts- und Eigentumsfreiheit: Ein privat ausgehandelter Vertrag zwischen Käufer und Verkäufer soll plötzlich durch Gemeinden durchkreuzt werden.
  • Grundstücksgeschäfte werden verkompliziert. Gemeinden müssten über jedes Geschäft informiert werden und sich überlegen, ob sie kaufen möchten. Die Vorlage sieht verschiedene Fristen und Prozesse vor. Damit werden mehr Bürokratie und damit mehr Kosten geschaffen.
  • nachgelagerte Kreditbeschlüsse können jahrelange Verfahren nötig machen, und womöglich verschiedene Sonderinteressen wecken. Damit werden potentiell jahrelange Rechtsunsicherheiten entstehen, die den Wohnungsbau verzögern und erschweren.

Diese Initiative ist reine Ideologie und ein Schritt weiter zu einer Verstaatlichung des Wohnungswesens.

Der Gegenvorschlag des Kantonsrats bietet hingegen einen echten Mehrwert: Die Erhöhung des Kredites zur Förderung des Wohnungsbaus hilft, dass mehr Wohnungen gebaut werden.

Deshalb sage ich NEIN zur Initiative «Mehr bezahlbare Wohnungen im Kt Zürich» bei der Volksabstimmung am 30. November 2025, und JA zum Gegenvorschlag.

Abstimmungszeitung des Kantons:

Komitee gegen die Initiative: https://wohnungs-bschiss.ch/

60 Jahre Kläranlage Neugut in Dübi: Tag der offenen Türe, Sa., 6.9.2025, ab 11 Uhr

Ich freue mich auf den Tag der offenen Türe der Kläranlage Neugut in Dübendorf, morgen Samstag, 6. Sept, ab 11 Uhr.
Eine einmalige Chance,
– hinter den Kulissen die Maschinen, Rohre etc. der Anlage auf einer Führung zu besichtigen,
– mehr über spannende Wasser- und Abwasser-Projekte verschiedener Partner zu lernen
– feines vom Foodtruck zu essen
– und beim Jubiläumsquiz mitmachen und etwas gewinnen.

Ja zur Abschaffung des Eigenmietwerts!

Zu den Abstimmungen vom Sonntag, 28. September 2025

Stellen Sie sich vor, Sie sparen jahrelang und kaufen dann eine Wohnung oder gar das lange ersehnte Häuschen. Wenn Sie darin wohnen, belastet Ihnen der Staat heute als Eigentümer auch Miete, nämlich den imaginären Eigenmietwert als zusätzliche Steuerlast auf Ihr Einkommen.

Dieses komische, der eigenen Intuition widersprechende Instrument soll nun endlich abgeschafft werden.

Bis anhin war einerseits die Berechnung des Eigenmietwerts immer umstritten, genauso wie die Versuche, mittels vielen Abzügen diese Steuerlast zu kompensieren. Diese Spielereien kosten Zeit und Geld und haben unnötigerweise Marktverzerrungen (z.B. rekordhohe Hypothekarschulden in der Schweiz) hervorgerufen und Ressourcen gebunden, die anderweitig besser eingesetzt wären. Zudem führte das heutige System zu diversen Problemen: So werden heute zum Beispiel Eigenheimbesitzer, die ihre Schulden weitgehend oder gänzlich abbezahlt haben, benachteiligt.

Deshalb soll nun der Eigenmietwert abgeschafft werden.

Die Reform ist ausgewogen. Damit die Abschaffung der Besteuerung des Eigenmietwerts nicht unfair einige Besitzenden bevorteilt, wird gleichzeitig auch die Möglichkeit von Steuerabzügen eingeschränkt. Zudem können Kantone eine Steuer auf Zweitliegenschaften einführen (weshalb die Bundesverfassung geändert und nun darüber abgestimmt wird).

Die finanziellen Auswirkungen der Reform sind schwer abzuschätzen und hängen von verschiedenen Faktoren und deren zeitlicher Entwicklung ab. Ich rechne allerdings nicht damit, dass es auf lange Sicht zu nennenswerten (falls überhaupt) Einnahmeausfällen der öffentlichen Hand kommen wird. Wichtiger erscheint mir, dass mit der Reform Marktverzerrungen und verfehlte Anreizstrukturen abgebaut werden und somit Kapitel künftig weniger fehl alloziert wird. Dies dürfte für die wirtschaftliche Entwicklung der Schweiz langfristig nachhaltig positiv sein.

Deshalb stimme ich am 28. September 2025 der Abschaffung des Eigenmietwerts zu, resp. formell JA zum Bundesbeschluss über die kantonalen Liegenschaftssteuern auf Zweitliegenschaften.

Mit Roger Gallati in die Stadtratswahlen 2026

Ich freue mich, mit Roger Gallati zusammen als Kandidat der FDP, erneut für den Stadtrat von Dübendorf bei den Wahlen vom 12. April 2026 anzutreten. Ich bedanke mich für das Vertrauen der FDP Dübendorf, die uns Anfang Juli nominiert hat.

Wir beide kennen Dübendorf sehr gut, bringen viel Erfahrung aus Führungstätigkeiten, haben Erfahrung im Umgang mit öffentlichen Themen und gestalten gerne mit ein lebenswertes, attraktives Dübendorf.

Für den Gemeinderat (Parlament von Dübendorf) tritt die FDP mit einer vollen Liste an. Ich bin stolz auf die FDP, dass sie so ein tolles Team aus ganz verschiedenen Persönlichkeiten mit guter Durchmischung (jung-alt, Mann-Frau, ganz verschiedene berufliche Werdegänge, ganz verschiedene Bildungswege, verschiedene Lebenssituationen) zusammengestellt hat. Uns eint der liberale Spirit, mit liberalen Ansätzen uns für ein erfolgreiches Dübendorf einzusetzen!

Für die Primarschulpflege treten die beiden bisherigen Mitglieder Nicolas Facincani und Marco Stühlinger wieder an, ebenso Patric Iten und Andreas Sturzenegger für die Sekundarschulpflege.

Mehr zur FDP Dübendorf: https://www.fdp-duebendorf.ch/

Fahrzeuge in Dübi

Elektromobilität ist seit ein paar Jahren ein breit diskutiertes Thema. Auch die Stadt Dübendorf plant aufgrund des Massnahmenplans Klima (als Maassnahme M_03) ein Konzept zum Thema.

Aus der kantonalen Statistik Gemeindeportrait lassen sich einige interessante Daten herunterladen zum Fahrzeugbestand in Dübendorf.

  • In Dübi gab es im Jahre 2023 14’939 zugelassene Personenwagen (PWs).
  • Während die Zahl der PWs in Dübi langsam steigt, sinkt die Zahl der PWs pro 1’000 Einwohner (vom Peak von 535 Fahrzeugen pro 1’000 Einwohner im Jahre 2013 auf noch 486 Fahrzeuge im 2023).
  • 2003 waren 95% der PW in Dübendorf mit Benzinmotor ausgestattet. Im 2023 waren es noch rund 61%.
  • Der Anteil der PW mit Dieselmotor am PW-Bestand in Dübi war 2018 mit etwas über 30% am höchsten und sank auf 26% im 2023.
  • Der Anteil an PW mit alternativen Antrieben (Hybrid, Elektro, CNG etc.) überschritt 2016 erstmals 2%. Im 2023 lag der Anteil der Hybriden bei 8.8% (1’315 Fahrzeuge) und jener der reinen Elektro bei 4% (598 Fahrzeuge).

Neuzulassungen

  • Die Zahl der in Dübi neu zugelassenen Fahrzeuge stieg lange an peakte 2015 bei 1’117 sowie im 2019 bei 1’118, und ist seither geschrumpft auf noch 881 neue Fahrzeuge im 2023.
  • Der Anteil an neu zugelassenen, mit Benzin-betriebenen PWs sank von 78% im 2003 auf 35.4% im 2023.
  • Der Anteil der PW mit Dieselmotor peakte bei 42.7% im Jahre 2016 und lag im 2023 noch bei 9%.
  • Hybride und reine Elektro-PW gewannen an Anteilen und lagen im 2023 bei 32.6%, resp. 22.9%. D.h. von den 881 neu in Dübi zugelassenen PW sind 55.5% mit alternativem Antrieb. Das liegt in etwa im Schweizer Durchschnitt (57%, gemäss Auto-Schweiz).

Quellen:

https://www.zh.ch/de/politik-staat/gemeinden/gemeindeportraet.html