Warum es den Innovationspark braucht

In den letzten Wochen war neben Kloten auch der Flugplatz Dübendorf wieder öfters in den Nachrichten- und Leserbriefspalten. Während zum Flugbetrieb jedwelcher Art Kakofonie herrscht, zu der unsere Stadtregierung mit ihrem albernen Slalom – erst gegen eine weitergehende fliegerische Nutzung, dann plötzlich der Vorschlag, selber Flugplatz-Betreiber werden zu wollen – beiträgt, ist die Stossrichtung für einen Innovationspark auf einem Teil des Geländes richtig und wichtig. Warum?

 

Die Schweiz hat weder viele Rohstoffe, noch kann sie günstig Massenware produzieren. In vielen Märkten sind wir also angewiesen, qualitativ hervorragende Produkte und Dienstleistungen zu exportieren und – da die Konkurrenz gerade in globalen Exportmärkten nie schläft – diese stetig zu verbessern oder zu erneuern.

Innovation bedarf der Forschung und des Experimentierens. Je nach Anwendung braucht es dafür Papier und Bleistift, ein Laptop, oder aber Laboratorien, Versuchsbauten und deshalb viel Platz.

Nicht jede Entwicklung wird in einer Garage geboren und getestet. Das NEST der EMPA zur Erforschung neuer Gebäudetechnologien ist ein gutes Beispiel. Neben viel Geduld, um sinnlose bürokratische Hürden zu überspringen, brauchte man einen grossen Platz, um es zu realisieren.

An vielen bestehenden Forschungsstandorten, insbesondere in dicht besiedelten Gebieten wie dem Uni-Zentrum in Zürich, ist Platz aber beschränkt, teuer, verkehrstechnisch schwierig erschlossen und damit nur beschränkt geeignet für gewisse Forschungsrichtungen.

 

Will die Schweiz ihren Wohlstand bewahren und sich als wettbewerbsfähiges Land an der Spitze in der Forschung wie auch mit qualitativ hochstehenden Produkten behaupten, muss sie der Forschung mehr Platz geben. Platz für Branchenclusters, wo sich Wissenschaft und Unternehmen austauschen und vernetzen können. Der Austausch, im Innovationspark oder dank dem nahen Flughafen in der ganzen Welt, ist enorm wichtig und kann gegenseitig befruchtend wirken. Daraus können neue Ideen und so neue Erfindungen entstehen. Wie viele gute Ideen sind schon auf Servietten, an der Bar oder beim Toilettengespräch entstanden, und können dank der räumlichen Nähe von Imbiss und Forschungsplatz rasch weiterverfolgt werden?

 

Der Innovationspark dient nicht dazu, marode Unternehmen zu subventionieren und aufzupäppeln. Um das geht es auch nicht. Der Innovationspark schafft lediglich Platz. Er ist ein Generationenprojekt, der Platz schafft für Kreativität, Neugierde sowie neue Jobs und damit indirekt dazu beiträgt, unseren Wohlstand langfristig zu sichern.

 

 

 

Adrian Ineichen

Präsident FDP Dübendorf

 

 

Rettet die AHV aus den Klauen der Gewerkschaftsutopien!

Kürzlich haben die Gewerkschaften gefordert, die AHV auszubauen, und dabei tief in den Giftschrank für populistische Projekte gegriffen. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) will mit dem Projekt „AHVplus“ zwischen 3 und 11 Milliarden Franken pro Jahr mehr in die AHV stecken! Dies alleine würde rund 10-35% mehr kosten als bisher. Aber aufgepasst: Aufgrund der demografischen Veränderungen dürften die Kosten für dieses Vorhaben in der Zukunft jedoch noch steigen, da immer weniger Beitragszahlern immer mehr Leistungsempfängern gegenüber stehen.

Der SGB argumentiert, dass der Teuerungsausgleich in der zweiten Säule nicht gewährleistet sei und will deshalb mit der AHVplus-Forderung die erste Säule ausbauen. Dies ist sachlich völlig unlogisch und faktisch nicht gerechtfertigt. Zum einen sollen Baustellen bei der 2. Säule auch dort angepackt werden, und nicht anderswo. Zum anderen hat die Schweiz seit Jahren praktisch keine Inflation, und damit gibt es auch keine Notwendigkeit eines Teuerungsausgleiches im grossen Stil.  

Noch mehr Geld in die AHV bedeutet höhere Kosten für Arbeitgeber und -nehmer. Dies macht Arbeiten in der Schweiz kostspieliger und deshalb unattraktiver. Diese höheren Lohnnebenkosten würden unserer internationalen Wettbewerbsfähigkeit erheblichen Schaden zufügen und damit unseren Wohlstand und unsere Sozialwerke erst recht gefährden.

 

Europa reformiert, die Schweiz nicht

Während in den letzten Jahren haben die meisten europäischen Länder das reguläre Rentenalter erhöht haben und einige Länder darüber hinaus mit alternativen Modellen experimentieren, herrscht in der Schweiz bei den Sozialwerken Reform-Stillstand. Seit rund zehn Jahren wird an einer 11. AHV-Revision gebastelt, wobei die letzte Version nicht mal im Parlament durchgekommen ist. Obwohl vor rund einem Jahr Schätzungen des Bundesamtes für Sozialversicherungen ergeben haben, dass die AHV ab 2020 Defizite schreiben wird, sind Lösungsvorschläge in Bern im Gefrierfach, falls sie überhaupt existieren. Indem wir an unseren bewährten, aber auf Dauer nicht tragbaren Sozialwerken stur festhalten, gefährden wir mutwillig deren Existenz und damit unsere Wohlfahrt! 

 

Wir brauchen deshalb dringend liberale Reformen für unsere Sozialwerke!

Da die Lebenserwartung weiter wächst, ist eine Erhöhung des Norm-Rentenalters unausweichlich. Eine Option ist, das Norm-Rentenalter abhängig zu machen vom Verhältnis von Beitragszahlern zu Rentenbezügern. Daneben ist die Einführung einer Lebensarbeitszeit und damit eine weitere Flexibilisierung des Rentenalters zu prüfen.

Ein weiteres Puzzleteil einer Lösung könnte die (Teilzeit-)Altersarbeit sein. Für viele ist der Schritt von einem 100%-Job zur Pension innerhalb weniger Tage kaum machbar. Deshalb sollten flexible Altersarbeitsmodelle forciert werden. Mögliche Anwendungsgebiete dafür gibt es genug: von Teilzeit-Positionen beim bisherigen Arbeitgeber bis hin zu Volunteering-Modellen für Quartier-Kinderkrippen.

Schliesslich ist ernsthaft zu prüfen, wie mehr private Eigenverantwortung ins Renten-System eingebaut werden kann: Zum einen ist das heutige Giesskannensystem zu überdenken (Milliardäre brauchen vermutlich keine AHV), zum anderen soll jeder vermehrt selber wählen können, wie er seine Renten ansparen will (u..a. ist mehr Markt bei der 2. Säule gefragt).

 

Reformieren wir also jetzt unsere Sozialwerke, solange wir noch können! Aus Liebe zur Schweiz und aus Liebe zu unseren künftigen Kindern.

 

 

Adrian Ineichen

 

Präsident Jungfreisinnige Stadt Zürich (JFZ)

 

www.jfz.ch

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen

SGB: „Bessere Renten – AHVplus“

http://www.sgb.ch/themen/sozialpolitik/ahv/artikel/details/bessere-renten-ahvplus/

 

Rettet die AHV aus den Klauen der Gewerkschaftsutopien!

Kürzlich haben die Gewerkschaften gefordert, die AHV auszubauen, und dabei tief in den Giftschrank für populistische Projekte gegriffen. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) will mit dem Projekt „AHVplus“ zwischen 3 und 11 Milliarden Franken pro Jahr mehr in die AHV stecken! Dies alleine würde rund 10-35% mehr kosten als bisher. Aber aufgepasst: Aufgrund der demografischen Veränderungen dürften die Kosten für dieses Vorhaben in der Zukunft jedoch noch steigen, da immer weniger Beitragszahlern immer mehr Leistungsempfängern gegenüber stehen.

Der SGB argumentiert, dass der Teuerungsausgleich in der zweiten Säule nicht gewährleistet sei und will deshalb mit der AHVplus-Forderung die erste Säule ausbauen. Dies ist sachlich völlig unlogisch und faktisch nicht gerechtfertigt. Zum einen sollen Baustellen bei der 2. Säule auch dort angepackt werden, und nicht anderswo. Zum anderen hat die Schweiz seit Jahren praktisch keine Inflation, und damit gibt es auch keine Notwendigkeit eines Teuerungsausgleiches im grossen Stil.  

Noch mehr Geld in die AHV bedeutet höhere Kosten für Arbeitgeber und -nehmer. Dies macht Arbeiten in der Schweiz kostspieliger und deshalb unattraktiver. Diese höheren Lohnnebenkosten würden unserer internationalen Wettbewerbsfähigkeit erheblichen Schaden zufügen und damit unseren Wohlstand und unsere Sozialwerke erst recht gefährden.

 

Europa reformiert, die Schweiz nicht

Während in den letzten Jahren haben die meisten europäischen Länder das reguläre Rentenalter erhöht haben und einige Länder darüber hinaus mit alternativen Modellen experimentieren, herrscht in der Schweiz bei den Sozialwerken Reform-Stillstand. Seit rund zehn Jahren wird an einer 11. AHV-Revision gebastelt, wobei die letzte Version nicht mal im Parlament durchgekommen ist. Obwohl vor rund einem Jahr Schätzungen des Bundesamtes für Sozialversicherungen ergeben haben, dass die AHV ab 2020 Defizite schreiben wird, sind Lösungsvorschläge in Bern im Gefrierfach, falls sie überhaupt existieren. Indem wir an unseren bewährten, aber auf Dauer nicht tragbaren Sozialwerken stur festhalten, gefährden wir mutwillig deren Existenz und damit unsere Wohlfahrt! 

 

Wir brauchen deshalb dringend liberale Reformen für unsere Sozialwerke!

Da die Lebenserwartung weiter wächst, ist eine Erhöhung des Norm-Rentenalters unausweichlich. Eine Option ist, das Norm-Rentenalter abhängig zu machen vom Verhältnis von Beitragszahlern zu Rentenbezügern. Daneben ist die Einführung einer Lebensarbeitszeit und damit eine weitere Flexibilisierung des Rentenalters zu prüfen.

Ein weiteres Puzzleteil einer Lösung könnte die (Teilzeit-)Altersarbeit sein. Für viele ist der Schritt von einem 100%-Job zur Pension innerhalb weniger Tage kaum machbar. Deshalb sollten flexible Altersarbeitsmodelle forciert werden. Mögliche Anwendungsgebiete dafür gibt es genug: von Teilzeit-Positionen beim bisherigen Arbeitgeber bis hin zu Volunteering-Modellen für Quartier-Kinderkrippen.

Schliesslich ist ernsthaft zu prüfen, wie mehr private Eigenverantwortung ins Renten-System eingebaut werden kann: Zum einen ist das heutige Giesskannensystem zu überdenken (Milliardäre brauchen vermutlich keine AHV), zum anderen soll jeder vermehrt selber wählen können, wie er seine Renten ansparen will (u..a. ist mehr Markt bei der 2. Säule gefragt).

 

Reformieren wir also jetzt unsere Sozialwerke, solange wir noch können! Aus Liebe zur Schweiz und aus Liebe zu unseren künftigen Kindern.

 

 

Adrian Ineichen

 

Präsident Jungfreisinnige Stadt Zürich (JFZ)

 

www.jfz.ch

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen

SGB: „Bessere Renten – AHVplus“

http://www.sgb.ch/themen/sozialpolitik/ahv/artikel/details/bessere-renten-ahvplus/

 

Wir können uns noch höhere Arbeitskosten nicht leisten – Nein zur Ferieninitiative!

Die Arbeitskosten sind die europaweit höchsten in der Schweiz

 

Die Schweiz hat in Europa, wie zu erwarten war, mit Abstand die höchsten durchschnittlichen Arbeitskosten pro Stunde, wie der Bund kürzlich berichtete (siehe Link unten). Eine Stunde Arbeit kostet hier rund 56 Fr. (im 2010, mit heutigem Wechselkurs rund 46.70 Euro), während diese Kosten in der EU-15 zwischen 12.15 Euro (in Portugal) und 37.70 Euro (Belgien) schwanken. Diese Arbeitskosten sind noch viel tiefer in den mittel- und (süd-)osteuropäischen EU-Ländern.

 

Höhere Arbeitskosten reduzieren die Wirtschaftlichkeit und Effizienz von Unternehmen bei gleichbleibender Produktion. Höhere Arbeitskosten sind deshalb preistreibend und beeinträchtigen die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Im globalen Vergleich senkt dies die Standortattraktivität der Schweiz für international tätige Firmen, hier Arbeitsplätze anzusiedeln.

Die Schweiz hat also jedes Interesse, sicherzustellen, dass ihre Arbeitskosten nicht stark steigen, relativ zu anderen Ländern, damit wir auch in Zukunft viele Arbeitsplätze in unserem Land halten und neue ansiedeln können.

 

Deshalb ist auch die Ferieninitiative abzulehnen. Sie würde zu geschätzten Mehrkosten von rund 6 Milliarden Franken pro Jahr führen. Dies würde mindestens zwei negative Konsequenzen haben:

 

Zum einen könnten diese Mehrkosten dazu führen, dass in Unternehmen an den gesamten Arbeitskosten gespart werden müsste, was zu weniger Neuanstellungen, oder gar zu Entlassungen führen könnte. Damit würde die Schweiz vermutlich an noch höherer Arbeitslosigkeit leiden (diese ist seit kurzem bereits am Steigen).

 

Zum zweiten könnten diese Mehrkosten zu höheren Preisen führen. Dies mag zum einen die Inflation in der Schweiz fördern, was vor allem tiefe Einkommensschichten schwächen würde. Doch hohe Preise sind auf dem Weltmarkt schwierig durchzusetzen und der Umsatz würde darunter leiden, was längerfristig wohl zu Kostenreduktionen führen muss.

 

Die Ferieninitiative ist abzulehnen, weil sie den Wirtschaftsstandort Schweiz und damit unseren Wohlstand schwächen würde.

 

 

Adrian Ineichen

Präsident Jungfreisinnige Stadt Zürich (JFZ)

 

 

 

 

Bund (14. Februar 2012): Arbeitskosten 2010 – Grosse Unterschiede zwischen den Wirtschaftszweigen

http://www.admin.ch/aktuell/00089/index.html?lang=de&msg-id=43392

 

Die Ferieninitiative ist unnötig, utopisch, kontraproduktiv und teuer!

Die Ferieninitiative, über die wir am 11. März abstimmen werden, will jedem Arbeitnehmer (auch Teilzeitarbeiter?) mindestens sechs Wochen Ferien pro Jahr schenken. Dies tönt gut, wäre aber verheerend!

 

Bereits heute haben viele Arbeitnehmer schon deutlich mehr als die gegenwärtig gesetzlich garantierten vier Wochen Ferien (die Initianten von Travail Suisse zeigen dies ja auf ihrem eigenen „Ferienrechner“). Dies zeigt bereits, dass branchenspezifische Lösungen möglich und sinnvoll sind. Damit ist die Initiative völlig unnötig.

 

Die Initiative will den erhöhten Termindruck und das (angeblich) gestiegene Arbeitstempo kompensieren, wofür mindestens zwei Wochen Ferien nötig wären. Bereits hier zeigen sich mehrere Denkfehler der Gleichmacherei der Initiative: Da einige Branchen bereits heute fünf und einen Teil der Arbeitnehmer sogar sechs Wochen Ferien haben, müssten die demnach nicht sogar acht Wochen erhalten, um in den Genuss der angeblich wichtigen zwei Wochen mehr Erholung zu gelangen?

Ist das Arbeitstempo (und die Produktivität) tatsächlich in allen Branchen gleich stark gestiegen, dass die Gleichmacherei der Initiative gerechtfertigt ist?

Die Initiative offenbart ein etatistisches Staatsverständnis der Gewerkschaften, bei dem der Staat alle gleich machen will. Diese Utopie hat bereits in sozialistischen Ländern Schiffbruch erlitten, also lassen wir die Finger davon!

 

Stressbekämpfung ist wichtig, aber auch eine individuelle Angelegenheit! Stress macht sich heute der moderne Mensch vor allem selbst. Man will konstant mobil, online und vernetzt sein. Die Lösung liegt nicht darin, mehr „Ferien“ zu machen (um in diesen selbst immer mehr vernetzt zu sein), sondern priorisieren und abschalten zu können. Dies muss jeder selbst lernen.

 

Nach Annahme der Initiative würden mehr Leute mehr Ferien machen wollen. Dies führt zwangsläufig zu mehr Koordinationsaufwand und damit auch mehr Stress. Es würde wohl noch öfters gewünscht von Arbeitnehmern, selbst während den Ferien für Rückfragen erreichbar zu sein. Statt echten Ferien könnte man noch weniger abschalten. Damit würde die Wirkung der Initiative die Erreichung ihrer eigentlichen Ziele untergraben.

 

Mehr Ferien und mehr Personalkosten würden die Produktionskosten in die Höhe treiben, und die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz – gerade in der heutigen, wirtschaftlich schwierigen Situation – verschlechtern!

Bei KMU, die es sich oft nicht leisten können, mehr Personal anzustellen, steigt notabene der Druck auf die Mitarbeiter, die gleiche (oder sogar steigende) Arbeitslast in kürzerer Arbeitszeit zu erledigen (aufgrund des Mehrs and Ferien). Auch dies würde die Gesundheit der Arbeitnehmer mehr bedrohen als entlasten.

 

Die Schweiz ist mitnichten eine „internationale Spitzenreiterin“ bei den Arbeitsstunden (wie die Initianten im Abstimmungsbüchlein behaupten). Ein Blick in die Statistiken der International Labour Organization (ILO) zeigt, dass die Schweiz punkto Arbeitsstunden pro Jahr mit 1‘640h nur den 25. Platz belegt, weit hinter Leader Südkorea (2‘246h) im 2008. Bedenklich stimmt das mit 17% sehr tiefe Wachstum der Arbeitsproduktivität (BIP pro Stunde, kaufkraftbereinigt) der Schweiz seit 1990, welche damit nur auf Platz 43 kommt, während jene von Spitzenreiter Südkorea um 157% wuchs. Die USA kommen auf 45% und Deutschland immerhin auf 37.4% Wachstum. Die Entwicklung der Schweizer Produktivität hinkt also der internationalen Konkurrenz krass hinterher.

 

Die Umsetzung der Initiative würde rund 6.3 Milliarden Franken Mehrkosten pro Jahr verursachen, und würde die Arbeit in diesem Land weiter verteuern, der Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz schaden. Bei schwachem Produktivitätswachstum und immer teureren Arbeitskosten würden Arbeitsplätze vermutlich massenweise vernichtet und ins Ausland abwandern.

Dies gilt es zu verhindern. Deshalb Nein zur Ferieninitiative!

 

 

Adrian Ineichen

Präsident Jungfreisinnige Stadt Zürich (JFZ)

 

 

 

 

Links

 

Travail Suisse: Ferienrechner

http://www.travailsuisse.ch/de/ferienrechner

 

ILO Daten

Datenbank „Key Indicators of the Labour Market“ (KILM), Tabellen 1a und 7a

http://kilm.ilo.org/kilmnet/

 

Nein Kampagne zur Ferieninitiative

http://www.ferieninitiative-nein.ch/

 

2 x Nein zu den schädlichen Pistenverlängerungsverboten!

Am 27. November stimmen wir im Kanton Zürich wieder einmal zu Vorlagen ab, die den Flughafen betreffen. Wiederum klingen die Vorlagen oberflächlich vernünftig, wühlen Emotionen auf, sind aber eine Mogelpackung und brandgefährlich für unseren Wohlstand und unsere Sicherheit.

Beide Vorlagen sind Mogelpackungen. Die Befürworter argumentieren populistisch mit der Anzahl Flugbewegungen, und vergessen dabei, dass neuere Flugzeuge wesentlich leiser sind als ältere Typen. Die Fluglärmbelastung hat in den letzten zwei Dekaden denn auch um rund zwei Drittel abgenommen! Eine ehrliche Diskussion würde damit auf den tatsächlichen Fluglärm abstellen, und nicht auf die Zahl von Starts und Landungen.

Beide Vorlagen sind überdies völlig unnötig, da bereits bei heutiger Rechtslage das Stimmvolk via Referendum über Pistenveränderungen abstimmen kann. Damit braucht es kein vorauseilendes Pistenverlängerungsverbot. Dieses würde die Entwicklungsoptionen des Flughafens stark einschränken, würde auch nur schwer und langsam abänderbar und würde dem Flughafen damit verunmöglichen, auf verändernde wirtschaftliche Rahmenbedingungen zeitnah zu reagieren. Ein so strenges Korsett, wie die beiden Vorlagen fordern, würde die Wettbewerbsfähigkeit des Flughafens dramatisch verschlechtern, was längerfristig zahlreiche Arbeitsplätze am Flughafen und noch mehr bei den Zulieferern gefährdet. Die Befürworter beider Vorlagen setzen damit also unseren Wohlstand aufs Spiel.

Zudem sind beide Vorlagen kontraproduktiv. Studien haben gezeigt, dass Flugbetriebsvarianten mit verlängerten Pisten sogar die Lärmbelastung weiter reduzieren können. Ausserdem können verlängerte Pisten und Schnellabrollwege die Sicherheit des Flughafenbetriebes verbessern. Somit wäre eine Annahme der Vorlagen nicht nur schädlich für das Anliegen der Fluglärmgegner, sondern auch für die Sicherheit der Passagiere und Anwohner.

Ich stimme deshalb klar Nein zum Kantonsratsbeschluss zur Änderung des Flughafengesetzes wie auch Nein zum Gegenvorschlag.

 

 

 

Adrian Ineichen

Präsident Jungfreisinnige Stadt Zürich (JFZ)

 

 

Link zu den Argumenten gegen die beiden Vorlagen:

http://www.anschluss-verlieren-nein.ch/