Die FDP setzt sich ein für Forschung und Innovation

NEST1Bildung und Forschung sind für die Schweiz von enormer Bedeutung. Deshalb setzt sich die FDP dafür ein, dass Forschung betrieben werden kann, damit Innovation und Erfindungen möglich sind.

Dafür braucht es zum einen Platz. Der Innovationspark ist so eine Fläche, auf der es Unternehmen möglich ist, zu forschen. Bei der Eröffnung des Innovationspark-Pavillons vor einigen Tagen waren eine grosse Aufbruchstimmung und viel Erfindergeist spürbar.

Viele Talente leben in der Schweiz. Diese brauchen Raum, um kreativ zu sein. Genau das bietet der Innovationspark: Forschende können sich an einem Platz zu einem Cluster zusammen finden und sich gegenseitig inspirieren und zu Höchstleistungen antreiben.

 

Es braucht dafür aber auch gute Rahmenbedingungen. Zu viele Regulierungen verlangsamen oder verhindern gar das Entstehen von Neuem. Ein gutes Beispiel dafür ist die Realisierung des Empa NEST, welches die FDP vor einigen Tagen besuchte. Das Experimentalgebäude dient dazu, neue Technologien zu erproben. Dabei werden verschiedene Module ein- und ausgebaut, weshalb sich das Gebäude immer wieder verändert. Wegen vieler starrer Regelungen wurde die Realisierung des Gebäudes aber unnötig verzögert und verteuert. Nicht zuletzt Freisinnige haben massgeblich dazu beigetragen, dass das NEST überhaupt gebaut werden konnte.

Übrigens: Bei den Experimenten funktioniert nicht alles auf Anhieb – aber auch das ist wichtig und lehrreich, um Innovation zu schaffen und sinnvollen Anwendungen zuführen zu können!

 

Die Schweiz wurde stark und wohlhabend, gerade weil sie das Tüfteln und Experimentieren ermöglichte. Gerade weil sie Scheitern zuliess und Unternehmern ermöglichte, daraus zu lernen und weiter zu chrampfen. Lassen wir uns von dieser Einstellung beflügeln und wagen wir wieder mehr! Lassen wir den Forschern und Tüftlern Platz, zu experimentieren. Dadurch ermöglichen wir Innovationen, welche uns helfen, dass die Schweiz wohlhabend bleibt.

 

 

Adrian Ineichen,

Präsident FDP Dübendorf

 

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Die FDP steht für eine bürgernahe Verwaltung, exzellente Bildung und attraktive Stadtentwicklung

Wohlstand

Die FDP Dübendorf ihr Leitbild bei ihrer letzten Parteiversammlung aktualisiert und dabei vor allem drei Themen stärker gewichtet. Die FDP will erstens eine möglichst effiziente und bürgernahe öffentliche Verwaltung. Dafür sollen u.a. die Chancen der Digitalisierung besser genutzt werden, um Prozesse einfacher zu gestalten. Weiterhin kämpfen die Freisinnigen für ausgeglichene Stadtfinanzen sowie eine möglichst tiefe Steuerbelastung.

Zweitens möchte die FDP nicht nur eine qualitativ hochstehende Schul-Bildung, sondern auch gute Weiterbildungsmöglichkeiten und Forschung. In einer sich schnell verändernden Welt endet Bildung nicht nach der Volksschule – mehr als bisher ist lebenslanges Lernen entscheidend, damit wir mit neuen Herausforderungen umgehen zu können. Die FDP fordert zudem, dass sich ansässige Forschungsinstitutionen in Dübendorf weiterentwickeln können und dass der Innovationsparks realisiert wird.

Drittens legt die FDP den Fokus auf eine nachhaltige Stadtentwicklung und leistungsfähige Infrastruktur, welche die Attraktivität von Dübendorf als Wohn- und Arbeitsort erhöhen. Die FDP befürwortet weiterhin den haushälterischen Umgang mit dem Boden und unterstützt deshalb die Siedlungsentwicklung nach innen.

 

Bei den Abstimmungen vom 4. März befürwortet die FDP die Finanzordnung 2021, welche die Befristung einzelner Steuern verlängert. Würde die Vorlage abgelehnt, wären innert kurzer Frist massive Erhöhungen von anderen Steuern notwendig, oder es würden viele staatliche Aufgaben kurzfristig nicht mehr finanzierbar.

Die Volksinitiative „No Billag“ wird von der FDP abgelehnt. Die Vorlage würde ebenfalls innert Kürze zu massiven Veränderungen führen mit unklaren Folgen. Die FDP sieht bei der SRG aber dennoch grossen Reformbedarf: Der Service Public und die Rolle der SRG müssen neu definiert werden.

Die FDP sagt klar Nein zur kantonalen Volksinitiative „Lehrplan vors Volk“. Die Ausgestaltung des Lehrplans ist heute genügend breit abgestützt. Würde der Lehrplan referendumsfähig, könnte dies selbst bei kleinen Lehrplanänderungen zu massiven Verzögerungen führen, worunter wiederum die Schüler zu leiden hätten.

 

Bei den Behördenwahlen vom 15. April 2018 unterstützt die FDP Dübendorf André Ingold als Kandidaten für das Stadtpräsidium. André Ingold bringt die nötige Führungserfahrung aus der Privatwirtschaft und aus seinen Vereinstätigkeiten mit. Er verfügt als langjähriger Stadtrat über eine grosse politische Erfahrung und kennt Dübendorf. Die FDP ist zuversichtlich, dass Ingold als Stadtpräsident ein Gewinn für Dübendorf sein wird.

 

Die FDP organisiert am Freitag, 9. März eine öffentliche Führung im NEST der Empa, ab 17.30 Uhr mit anschliessendem Apéro. Der Anlass ist öffentlich und kostenlos. Aufgrund der beschränkten Platzzahl werden Anmeldungen bis zum 5. März entgegen genommen (a.ineichen@fdp-duebendorf.ch, 076 334 55 47).

Zum nächsten Stamm trifft sich die FDP Dübendorf am 5. April wie gewohnt ab 18.30 Uhr im Restaurant Einhorn (Unicorno).

 

 

 

Adrian Ineichen,

Präsident FDP Dübendorf

Warum es den Innovationspark braucht

In den letzten Wochen war neben Kloten auch der Flugplatz Dübendorf wieder öfters in den Nachrichten- und Leserbriefspalten. Während zum Flugbetrieb jedwelcher Art Kakofonie herrscht, zu der unsere Stadtregierung mit ihrem albernen Slalom – erst gegen eine weitergehende fliegerische Nutzung, dann plötzlich der Vorschlag, selber Flugplatz-Betreiber werden zu wollen – beiträgt, ist die Stossrichtung für einen Innovationspark auf einem Teil des Geländes richtig und wichtig. Warum?

 

Die Schweiz hat weder viele Rohstoffe, noch kann sie günstig Massenware produzieren. In vielen Märkten sind wir also angewiesen, qualitativ hervorragende Produkte und Dienstleistungen zu exportieren und – da die Konkurrenz gerade in globalen Exportmärkten nie schläft – diese stetig zu verbessern oder zu erneuern.

Innovation bedarf der Forschung und des Experimentierens. Je nach Anwendung braucht es dafür Papier und Bleistift, ein Laptop, oder aber Laboratorien, Versuchsbauten und deshalb viel Platz.

Nicht jede Entwicklung wird in einer Garage geboren und getestet. Das NEST der EMPA zur Erforschung neuer Gebäudetechnologien ist ein gutes Beispiel. Neben viel Geduld, um sinnlose bürokratische Hürden zu überspringen, brauchte man einen grossen Platz, um es zu realisieren.

An vielen bestehenden Forschungsstandorten, insbesondere in dicht besiedelten Gebieten wie dem Uni-Zentrum in Zürich, ist Platz aber beschränkt, teuer, verkehrstechnisch schwierig erschlossen und damit nur beschränkt geeignet für gewisse Forschungsrichtungen.

 

Will die Schweiz ihren Wohlstand bewahren und sich als wettbewerbsfähiges Land an der Spitze in der Forschung wie auch mit qualitativ hochstehenden Produkten behaupten, muss sie der Forschung mehr Platz geben. Platz für Branchenclusters, wo sich Wissenschaft und Unternehmen austauschen und vernetzen können. Der Austausch, im Innovationspark oder dank dem nahen Flughafen in der ganzen Welt, ist enorm wichtig und kann gegenseitig befruchtend wirken. Daraus können neue Ideen und so neue Erfindungen entstehen. Wie viele gute Ideen sind schon auf Servietten, an der Bar oder beim Toilettengespräch entstanden, und können dank der räumlichen Nähe von Imbiss und Forschungsplatz rasch weiterverfolgt werden?

 

Der Innovationspark dient nicht dazu, marode Unternehmen zu subventionieren und aufzupäppeln. Um das geht es auch nicht. Der Innovationspark schafft lediglich Platz. Er ist ein Generationenprojekt, der Platz schafft für Kreativität, Neugierde sowie neue Jobs und damit indirekt dazu beiträgt, unseren Wohlstand langfristig zu sichern.

 

 

 

Adrian Ineichen

Präsident FDP Dübendorf